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Schuldig gesprochen: Hermann Lei kritisiert «politisches Urteil»

SVP-Politiker Hermann Lei sowie Ex-Bankmitarbeiter Reto T. sind in der Affäre Hildebrand schuldig gesprochen worden. Lei sei es darum gegangen, den Nationalbankpräsidenten zu stürzen.

Thomas Knellwolf
Bedingte Geldstrafe für seine Rolle in der Affäre Hildebrand: Der Thurgauer Anwalt und SVP-Politiker Hermann Lei (links) mit Anwalt Valentin Landmann auf dem Weg zur Urteilseröffnung. (13. April 2016)
Bedingte Geldstrafe für seine Rolle in der Affäre Hildebrand: Der Thurgauer Anwalt und SVP-Politiker Hermann Lei (links) mit Anwalt Valentin Landmann auf dem Weg zur Urteilseröffnung. (13. April 2016)
Siggi Bucher, Keystone
Sie sind nicht die Einzigen, die einen Weiterzug des Urteils ans Obergericht prüfen: Hermann Lei und sein Anwalt Valentin Landmann. (13. April 2016.)
Sie sind nicht die Einzigen, die einen Weiterzug des Urteils ans Obergericht prüfen: Hermann Lei und sein Anwalt Valentin Landmann. (13. April 2016.)
Siggi Bucher, Keystone
Er bezahlte mit seinem hochdotierten Posten: Philipp Hildebrand am Tag, als er seinen Rücktritt als Nationalbankpräsident bekanntgibt. Ausgelöst hatten die Affäre seine privaten Devisengeschäfte. (9. Januar 2012)
Er bezahlte mit seinem hochdotierten Posten: Philipp Hildebrand am Tag, als er seinen Rücktritt als Nationalbankpräsident bekanntgibt. Ausgelöst hatten die Affäre seine privaten Devisengeschäfte. (9. Januar 2012)
Peter Klaunzer, Keystone
Sie beide waren ebenfalls involviert: «Weltwoche»-Verleger Roger Köppel (rechts) und SVP-Stratege Christoph Blocher, die in jenen Wochen in intensivem SMS- und Telefonkontakt standen.
Sie beide waren ebenfalls involviert: «Weltwoche»-Verleger Roger Köppel (rechts) und SVP-Stratege Christoph Blocher, die in jenen Wochen in intensivem SMS- und Telefonkontakt standen.
Ennio Leanza, Keystone
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In der Affäre Hildebrand ist das Bankgeheimnis verletzt worden: Das Bezirksgericht Zürich hat den IT-Bankmitarbeiter Reto T., der die Affäre ins Rollen gebracht hatte, sowie den Thurgauer SVP-Kantonsrat und Anwalt Hermann Lei für schuldig befunden. Es spricht – wie von der Staatsanwaltschaft beantragt – bedingte Strafen aus.

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