Nach Razzia: Drei Monate U-Haft für IS-Rückkehrer

Zwei der am Dienstag bei einer Razzia verhafteten Terrorverdächtigen müssen in Haft bleiben.

Elf Personen wurden verhaftet, zwei von ihnen bleiben vorläufig hinter Gitter. Foto: iStock

Elf Personen wurden verhaftet, zwei von ihnen bleiben vorläufig hinter Gitter. Foto: iStock

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In der grössten Schweizer Aktion gegen die Terrororganisation Islamischer Staat (IS) führten die Strafverfolgungsbehörden des Bundes und der Kantone Bern, Zürich und Schaffhausen am Dienstag früh zeitgleich elf Hausdurchsuchungen durch und eröffneten Verfahren gegen elf Personen. Die Vorwürfe: Verstösse gegen das IS-Verbot, Gewaltdarstellungen sowie Widerhandlungen gegen das Waffengesetz.

Bei zwei der volljährigen Verhafteten hat ein Zwangsmassnahmengericht nun drei Monate Untersuchungshaft angeordnet, wie die Bundesanwaltschaft schreibt. Bei einem der beiden handelt es sich um einen Winterthurer Syrien-Rückkehrer. Der 21-Jährige war im Februar als IS-Helfer verurteilt worden. Wieder auf freiem Fuss befinden sich vier weitere erwachsene und fünf jugendliche Verdächtige. Vier der 15- bis 17-Jährigen stammen aus Winterthur und Umgebung, ein 17-jähriger Kosovare kommt aus dem Kanton Bern.

(tok)

Erstellt: 31.10.2019, 19:32 Uhr

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