Zum Hauptinhalt springen

Nationalrat erteilt Reimanns Goldfranken eine Absage

Mit dem Goldfranken wollten SVP-Politiker eine krisensichere Anlagemöglichkeit für Kleinsparer bieten. In der grossen Kammer hatte das von Lukas Reimann präsentierte Anliegen keine Chancen.

Der Initiant und sein Nachfolger: Lukas Reimann (links) führte die Idee von Ulrich Schlüer fort. (Archivbild)
Der Initiant und sein Nachfolger: Lukas Reimann (links) führte die Idee von Ulrich Schlüer fort. (Archivbild)
Keystone

Der Nationalrat will keinen Goldfranken einführen. Er hat heute mit 135 zu 38 Stimmen bei 15 Enthaltungen eine parlamentarische Initiative aus den Reihen der SVP abgelehnt.

Der Goldfranken, ein Münzsatz mit einem fixierten Goldgehalt, wäre eine krisensichere Anlagemöglichkeit für Kleinsparer, begründete Lukas Reimann (SVP/SG) das Anliegen. Er hatte die parlamentarische Initiative des ehemaligen Nationalrats Ulrich Schlüer (SVP/ZH) übernommen. Dank des Goldfrankens könne es sich auch der Mittelstand leisten, Geld in Gold anzulegen.

Kritik von Leutenegger Oberholzer

Susanne Leutenegger Oberholzer (SP/BL) konnte dem Goldfranken nicht viel abgewinnen: Dieser eigne sich wegen des schwankenden Goldkurses nicht als Zahlungsmittel, sagte sie im Namen der vorberatenden Wirtschaftskommission. Und als Sparmittel brauche es den Goldfranken nicht - es gebe bereits genügend Möglichkeiten für Kleinsparer, Gold zu erwerben.

SDA/mrs

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch