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Neat-Arbeiter nur mangelhaft gegen Asbest geschützt

Beim Bau der Eisenbahntunnels sind die Mineure mehrfach auf natürlichen Asbest gestossen, trotz Gefährdung wurde der Vortrieb nicht immer gestoppt.

«Einfach weitergearbeitet»: Mineure bei Ankerbohrarbeiten im Neat-Gotthardtunnel im September 2003.
«Einfach weitergearbeitet»: Mineure bei Ankerbohrarbeiten im Neat-Gotthardtunnel im September 2003.
Keystone

In der Schweiz sterben jährlich rund 100 Personen, weil sie in der Vergangenheit Kontakt mit Asbest hatten. Zumeist geschah dies während der industriellen Produktion und Verwendung von Asbest in Baumaterialien. Da der krebserregende Stoff seit 1990 in der Schweiz verboten ist, sehen sich Arbeiter ausser bei Sanierungsarbeiten nicht mehr mit Asbest konfrontiert. Nicht gebannt ist das Risiko hingegen für Tunnelarbeiter – denn sie können beim Vortrieb auf Asbest in natürlicher Form stossen. Genau dies ist beim Bau der Neuen Eisenbahn-Alpentransversale (Neat) bereits mehrfach vorgekommen. Und die Gefahr ist weiterhin nicht gebannt.

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