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Neue Alkoholtests fallen durch

Mit den neuen Atemmessgeräten soll es mehr, schnellere und effizientere Kontrollen geben. Doch in der Praxis bestehen grosse Mängel. Die Polizei kann die Geräte vor Ort nicht einmal einsetzen.

Nur beschränkt aussagekräftig: Atemtests widerspiegeln die Fahrtüchtigkeit weniger genau als Bluttests. Foto: Jean-Christophe Bott (Keystone)
Nur beschränkt aussagekräftig: Atemtests widerspiegeln die Fahrtüchtigkeit weniger genau als Bluttests. Foto: Jean-Christophe Bott (Keystone)

Wer in eine Alkoholkontrolle gerät, muss erst einmal blasen. Das ist schon heute so. Zum Einsatz gelangt dabei ein handliches, nicht allzu genaues Testgerät. Weist es einen Wert über 0,8 Promille aus, genügt dies als Beweis, sofern der Fahrer das Resultat per Unterschrift anerkennt. In allen anderen Fällen braucht es eine Blutprobe. Dies gilt noch bis Ende September. Danach müssen auch schwer Betrunkene nicht mehr zum Bluttest. Stattdessen kommen neue, deutlich präzisere Atemmessgeräte zum Einsatz. Sie können den Alkoholwert auch über 0,8 Promille «beweissicher bestimmen», wie das Bundesamt für Strassen (Astra) festhält.

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