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Neue Kampfflugzeuge – Pleiten, Pech und Pannen

Der Kauf neuer Militärflugzeuge war in der Schweiz stets mit Turbulenzen verbunden. Im Vergleich zum Gezerre bei früheren Beschaffungen wirkt die Kritik am Gripen geradezu harmlos.

Messerschmitt  ME 109: Die Nazis lieferten am Vorabend des Zweiten Weltkriegs der Schweizer Armee 89 Messerschmitt. Die Luftwaffe verwendete die Einsitzer von 1939 bis 1948.
Messerschmitt ME 109: Die Nazis lieferten am Vorabend des Zweiten Weltkriegs der Schweizer Armee 89 Messerschmitt. Die Luftwaffe verwendete die Einsitzer von 1939 bis 1948.
Keystone
Vampire: In  verschiedenen Serien ab 1949 erwarb die Schweiz 175 Vampire. Die letzte Maschine wurde am 12.Juni 1990 aus der Pilotenschule verabschiedet.
Vampire: In verschiedenen Serien ab 1949 erwarb die Schweiz 175 Vampire. Die letzte Maschine wurde am 12.Juni 1990 aus der Pilotenschule verabschiedet.
Keystone
Gripen:  Das Schweizer Stimmvolk entscheidet am 18. Mai über den Kauf von 22 Gripen-Kampfjets.
Gripen: Das Schweizer Stimmvolk entscheidet am 18. Mai über den Kauf von 22 Gripen-Kampfjets.
Markus Hubacher
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Das Tempo, das die hochgerüsteten Kampfstationen heute mit zweifacher Schallgeschwindigkeit erreichen, kontrastiert in höchstem Mass zum Tempo der schweizerischen Politik beim Kauf eines Militärflugzeugs. Das Zweite ist ein beschwerlicher Marsch mit tückischen Hindernissen. Das war schon immer so. Die Geschichte der Schweizer Militärflugzeuge beginnt im Jahr 1913, am Vorabend des Ersten Weltkriegs. Die Offiziersgesellschaft hält das «Flugwesen» für eine «unentbehrliche Waffe». Politisch ist der Sinn einer Fliegertruppe in der damaligen Zeit aber höchst umstritten. Zudem fehlt das Geld. Deshalb organisiert die Offiziersgesellschaft eine «Nationalspende zur Schaffung einer schweizerischen Militäraviatik».

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