Zum Hauptinhalt springen

Wenn zwei Linke eine Asylverschärfung in Kauf nehmen

Balthasar Glättli und Cédric Wermuth haben bisher jede Asylgesetzrevision bekämpft. Diesmal wollen sie die linke Flanke für ein Ja sichern.

Die Euphorie ist nur noch eine Ahnung, verweht von all den anderen Dingen, die sonst noch so geschehen. Vom Alltag. Dabei hatte es nach dem Nein zur Durchsetzungsinitiative vom 28. Februar noch so selbstbewusst getönt: Auf sie mit Gebrüll. «Jetzt geben wir der SVP den Gnadenstoss», sagte ein einflussreicher bürgerlicher Politiker in den Tagen nach der Abstimmung und meinte damit ein Nein zum von der Volkspartei ergriffenen Referendum gegen die Asylgesetzrevision, über das wir am 5. Juni abstimmen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.