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Neue Lohnstatistik führt zu tieferen IV-Renten

Sozialversicherungsanwälte warnen, dass die Neubewertung von manuellen Routinearbeiten viele IV-Bezüger benachteiligt. Im schlimmsten Fall könnten gar Renten gestrichen werden.

Von Markus Brotschi, Bern
Wer wegen eines Gesundheitsschadens nur noch einfache Arbeiten ausüben kann, soll weniger IV-Rente erhalten. Foto: Keystone
Wer wegen eines Gesundheitsschadens nur noch einfache Arbeiten ausüben kann, soll weniger IV-Rente erhalten. Foto: Keystone

Die Invalidenversicherung (IV) muss bis Ende 2017 saniert werden. Um das Ziel zu erreichen, will die IV unter anderem 17 000 IV-Rentner in den Arbeitsmarkt integrieren, womit 12 500 volle IV-Renten eingespart würden. Allerdings erweist sich die Wiedereingliederung als schwierig. Bisher konnten wesentlich weniger Renten aufgehoben werden als geplant. Doch nun könnte dem zuständigen Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) eine neue Lohnstatistik bei der Sanierung helfen. Diese dürfte nach Einschätzung von Sozialversicherungsanwälten zur Folge haben, dass für manche Versicherten eine tiefere Rente resultiert. Betroffen sind künftige Rentner, aber auch jene, bei denen die IV eine Rentenüberprüfung vornimmt.

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