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Neues Wahlsystem in Graubünden: Freude bei SVP und SP

Ein Verdikt des Bundesgerichts zwingt den Kanton zu gerechteren Wahlkreisen. FDP, CVP und BDP bangen um Sitzverluste im Parlament, die Erzrivalen SP und SVP freuen sich einhellig auf mehr Mandate.

Avers in Graubünden: Hier reichen 46 Stimmen für den Einzug ins Kantonsparlament, in Chur brauchts mindestens 1900.
Avers in Graubünden: Hier reichen 46 Stimmen für den Einzug ins Kantonsparlament, in Chur brauchts mindestens 1900.

Die Bündner SP frohlockt. Dass das System der kantonalen Parlamentswahlen ungerecht sei, prangert sie seit vielen Jahren an. «Jetzt hat dies das Bundesgericht bestätigt», stellt Parteipräsident Jon Pult zufrieden fest. Er bezieht sich damit auf ein jüngstes Urteil, das den Kanton Nidwalden betraf. Die Richter kamen zum Schluss, die Wahlkreise seien hinsichtlich Bevölkerungsgrösse und Anzahl Mandate zu unterschiedlich angelegt. Dadurch seien kleinere Parteien benachteiligt.

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