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Neun Bewerber wollen Casinos betreiben

Für zwei neue Spielbanken in Zürich und Neuenburg haben sich verschiedene Kandidaten gemeldet. Dabei dürfte das Zürcher Casino grösser werden als jenes in Neuenburg.

Bislang 19 Spielbanken in der Schweiz: Besucherin im Casino Luzern (Archivbild).
Bislang 19 Spielbanken in der Schweiz: Besucherin im Casino Luzern (Archivbild).

Bei der Eidgenössischen Spielbankenkommission (ESBK) sind bis zum Ablauf der Frist am 31. Dezember 9 Gesuche für 2 neue Spielbanken in der Stadt Zürich und in der Region Neuenburg eingegangen. Der Bundesrat entscheidet Mitte Jahr, wer eine Konzession erhält.

Für die Spielbank in Zürich bewerben sich fünf Gesuchsteller, um eine Spielbank in der Region Neuenburg buhlen vier Bewerber, wie die ESBK am Montag mitteilte. Die «wesentlichen Elemente der Gesuche» würden ab Ende Januar 2011 im Bundesblatt und in den Amtsblättern der Kantone Zürich und Neuenburg veröffentlicht.

Grand Casino in Zürich

Der Bundesrat hatte im März 2010 beschlossen, in Zürich ein neues Grand Casino (A-Konzession) und in der Region Neuenburg einen Kursaal (B-Konzession) zuzulassen. Voraussichtlich im Sommer 2011 will die Landesregierung entscheiden, wer an den beiden Standorten eine Konzession erhält.

Gesuchstellerinnen müssen als juristische Personen des öffentlichen Rechts, als Aktiengesellschaft oder als Genossenschaft nach schweizerischem Recht organisiert sein. In ihrer Kandidatur müssen sie detailliert darlegen, wer die Inhaber sind und welches Geschäftskonzept sie mit dem Casino verfolgen.

In der Schweiz gibt es derzeit 19 Spielbanken. Davon sind 7 Grand Casinos und 12 Kursäle. Die Grand Casinos unterscheiden sich von den Kursälen vor allem durch die Ausgestaltung des Spielangebots. So gelten für Casinos B eine Einsatz- und Gewinnlimite sowie eine Beschränkung auf den Betrieb von maximal 150 Glücksspielautomaten. Deren Zahl soll allerdings nach dem Willen des Bundesrates auf 250 heraufgesetzt werden. Für Grand Casinos gelten die Einschränkungen nicht.

(SDA)

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