Zum Hauptinhalt springen

NGO: Bundesrat soll Saleh-Vermögen einfrieren

Gleich mehrere Nichtregierungsorganisationen fordern in einer Strafanzeige eine Sperrung von Geldern des jemenitischen Präsidenten in der Schweiz. Doch die Forderungen der NGO gehe noch weiter.

Soll vor den internationalen Strafgerichtshof gebracht werden: Jemens Präsident Ali Abdullah Saleh.
Soll vor den internationalen Strafgerichtshof gebracht werden: Jemens Präsident Ali Abdullah Saleh.
AFP

Sechs Schweizer und jemenitische Nichtregierungsorganisationen (NGO) haben den Bundesrat und die Bundesanwaltschaft aufgefordert, die Gelder des jemenitischen Präsidenten Ali Abdullah Saleh in der Schweiz einzufrieren.

«Die undemokratische Natur des Regimes und die blinde Anwendung von Gewalt gegen die Zivilbevölkerung rechtfertigen die sofortige Einfrierung der Gelder durch den Bundesrat», schreiben die sechs NGO in ihrer Strafanzeige, die der Nachrichtenagentur SDA vorliegt.

Angeführt vom Genfer Verein «Droit pour tous» rufen die Organisationen den Bundesrat ausserdem auf, alles in seiner Macht Stehende zu unternehmen, damit der internationale Strafgerichtshof eine Strafuntersuchung gegen Saleh und mehr als 20 dem Regime nahestehenden Personen einleitet.

SDA/kpn

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch