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«Niederlage light» für Philipp Müller

Das Inländervorrang-Konzept von FDP-Ständerat Philipp Müller ist in seiner Partei umstritten. Vorerst will man es zwar unterstützen. Doch die Korrektur ist bereits angekündigt.

Christoph Lenz, Bern
FDP sieht Korrekturbedarf: Philipp Müller mit Parteichefin Petra Gössi. Foto: Keystone
FDP sieht Korrekturbedarf: Philipp Müller mit Parteichefin Petra Gössi. Foto: Keystone

Bundesbern steht eine heftige Zitterpartie bevor: Nur vier Wochen bleiben dem Parlament, um die Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative fristgerecht zu verabschieden. Am 16. Dezember, dem letzten Tag der Wintersession, muss das Gesetz beschlossen sein.

Bis zu diesem Tag jedoch dürfte unter der Bundeshauskuppel noch intensiv gefeilscht werden. Dass die FDP dabei eine Schlüsselrolle spielen wird, steht spätestens seit gestern Abend fest. Erstmals diskutierte die FDP-Bundeshausfraktion das Inländervorrang-Modell von Ständerat Philipp Müller (AG). Es sieht vor, dass Arbeitgeber aus Branchen mit überdurchschnittlicher Arbeitslosigkeit mehrere inländische Stellensuchende zu Bewerbungsgesprächen empfangen und Absagen substanziell begründen müssen, bevor sie einen Job an eine Person aus dem EU-Raum vergeben können. Für die Vermittlung der inländischen Stellensuchenden wären die Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) zuständig.

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