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Nigerianer ist an «Fingerling» erstickt

Ein 42-jähriger Nigerianer ist am Donnerstagabend in Schaffhauser Polizeihaft gestorben. Untersuchungen ergaben, dass er an einem so genannten «Fingerling» - einem Plastikpäckchen mit Drogen - erstickt war.

Das Institut für Rechtsmedizin der Universität Zürich (IRM) untersuchte den Toten. Dabei fanden sie Plastikrückstände in den Atemwegen, wie das Untersuchungsrichteramt des Kantons Schaffhausen am Freitag mitteilte. Offenbar habe der Mann versucht, Fingerlinge, die er zuvor ausgeschieden hatte, wieder zu schlucken.

Der Mann hatte laut Mitteilung in Deutschland gewohnt. Er war am Donnerstag beim Zollamt Thayngen SH eingereist und stand in dringendem Verdacht, als Kurier Drogen in seinem Körper zu transportieren.

Im Zentralen Polizeiposten der Stadt Schaffhausen zeigte er plötzlich gesundheitliche Probleme. Trotz sofortiger ärztlicher Behandlung starb er etwa eine halbe Stunde später. Gemäss Mitteilung werden nun die Angehörigen des Verstorbenen benachrichtigt. Zudem sei das Bundesamt für Migration und Polizei informiert worden.

SDA/bru/raa

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