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Nordkorea beschwert sich über Schweizer Seilbahn-Embargo

Ein Skigebiet ohne Seilbahn ist wenig wert: Der nordkoreanische Skiverband kritisiert, dass «manche Länder» den Import von Sportanlagen behindern würden. Dahinter steckten die USA.

Nordkoreas Staatschef Kim Jong-un (Mitte im schwarzen Anzug) und Militärs beim Berg Masik, wo ein grosser Skiort entstehen soll. (28. Mai 2013)
Nordkoreas Staatschef Kim Jong-un (Mitte im schwarzen Anzug) und Militärs beim Berg Masik, wo ein grosser Skiort entstehen soll. (28. Mai 2013)
KCNA, Keystone
110 Kilometer Pisten sind laut der amtlichen Nachrichtenagentur KCNA geplant. (28. Mai 2013)
110 Kilometer Pisten sind laut der amtlichen Nachrichtenagentur KCNA geplant. (28. Mai 2013)
KCNA, Reuters
Seitdem hat sich das Verhältnis allerdings eingetrübt, in Peking 2008 und London 2012 gab es getrennte Auftritte.
Seitdem hat sich das Verhältnis allerdings eingetrübt, in Peking 2008 und London 2012 gab es getrennte Auftritte.
KCNA, AFP
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Weil Südkorea 2018 die Olympischen Winterspiele durchführen wird, baut Nordkorea seit letztem Jahr an einem eigenen Skigebiet. Die Seilbahn dazu sollte aus der Schweiz stammen, doch der Bundesrat stoppte das Geschäft, wie vor einer Woche bekannt wurde. Nun beschwert sich Nordkorea über den Entscheid der Schweiz. Der nordkoreanische Skiverband schrieb nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters in einem Statement: «Einige Länder hindern unter Druck willkürlicher Praktiken der USA die Volksrepublik Nordkorea sogar am Import von Ausrüstung für geplante Sportstätten wie das Skigebiet.»

Der Namen der Schweiz fiel im Statement zwar nicht, doch ist klar, dass diese damit gemeint ist, schliesslich sollten die Schweizer Bartholet Maschinenbau AG Flums und weitere Firmen Bauteile im Wert von sieben Millionen Schweizer Franken liefern. Ohne Seilbahnen und Lifte dürfte es Nordkorea schwer fallen, das Skigebiet zu betreiben. Der Entscheid sei ungerechtfertigt und verstosse gegen die UNO-Charta, schrieb der Skiverband weiter.

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