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Wie die Kantone die Asylsuchenden unterbringen

12'000 Menschen haben in der ersten Jahreshälfte um Asyl ersucht. Nun kommen die Kantone auf aussergewöhnliche Lösungen.

Der Andrang von Asylsuchenden zwingt in diesem Sommer manche Kantone zu ungewöhnlichen Massnahmen. Zum Beispiel den Kanton Zug: Dort bittet die zuständige Direktion des Innern die Landeskirchen, Klöster und Religions­gemeinschaften in einem Brief darum, zusätzliche Betten bereitzustellen. «Voraussichtlich ab September haben wir im Kanton Zug für ankommende Asyl­suchende keine Plätze mehr frei», sagt Jris Bischof, die Leiterin des kantonalen Sozialamts. Weil die Suche nach zusätzlichen Unterkünften so schwierig sei, habe man sie ausgeweitet. Verschiedene Institutionen hätten versprochen, die Anfrage zu prüfen. Bis es so weit ist, müssen die Betroffenen zusammenrücken: «Im Notfall schlafen fünf Personen in einem Dreibettzimmer», sagt Bischof.

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