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NSA-Affäre verstärkt Misstrauen in E-Voting

Für Christoph Blocher zeigt die Geheimdienst-Debatte, dass die Risiken beim elektronischen Abstimmen zu gross sind. Mit dieser Ansicht ist er nicht allein.

Iwan Städler
Elektronische Abstimmung: Ein Mann rubbelt in Winterthur den E-Voting-Code auf.
Elektronische Abstimmung: Ein Mann rubbelt in Winterthur den E-Voting-Code auf.
Allessandro Della Bella, Keystone

«Es gibt nichts Gefährlicheres in einer Demokratie, als wenn man das Vertrauen in Abstimmungen untergräbt», mahnt Christoph Blocher. Genau dies geschehe nun mit der vom Bundesrat geplanten Einführung des E-Votings. Die NSA-Affäre zeige, wie gefährlich das elektronische Übermitteln und Speichern von Daten sei, kritisiert der SVP-Vizepräsident in einem Interview mit der «Schweiz am Sonntag». Elektronische Abstimmungen könnten manipuliert und das Stimmgeheimnis könnte kaum gewährleistet werden.

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