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Nun beginnt der Kampf um die Mieter

Das neue Raumplanungsgesetz bringe «Horrormieten», warnen die Gegner. Branchenkenner zweifeln daran. Die Befürworter umwerben die Mieter auf Plakaten mit «Wohnungen am richtigen Ort».

Wo Neubauten in die Landschaft wachsen: Der Zürcher Glattpark im April 2012.
Wo Neubauten in die Landschaft wachsen: Der Zürcher Glattpark im April 2012.
Sophie Stieger

Wie bringt man die Mehrheit der Bevölkerung gegen ein populäres Anliegen wie den Schutz der Landschaft auf? Seit gestern ist klar, auf welche Strategie die Gegner des verschärften Raumplanungsrechts setzen: Sie warnen die Stimmbürger vor «Horrormieten auf engstem Raum». Wenn die Schweizer – zu knapp zwei Dritteln ein Volk von Mietern – am 3. März das neue Gesetz annähmen, führe dies zu Baulandverknappung und Wohnungsmangel, erklärte Gewerbeverbandspräsident Jean-François Rime an einer Medienkonferenz. Und die vorgesehene Mehrwertabgabe für Landbesitzer bringe eine Zusatzbelastung, die an die Mieter weitergereicht werde, warnte Hans Egloff, Präsident des Hauseigentümerverbands.

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