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«Nun heisst es Daumendrücken»

Geothermieprojekt: Der St. Galler Stadtrat will trotz Erdbeben weiterbohren. Energiepolitikerin Kathy Riklin glaubt an eine Signalwirkung für die restliche Schweiz.

Weitgehend erfolglose Bohrung trotz Kosten von 60,2 Millionen Franken: Ein ausrangierter Bohrkopf, im Hintergrund der Turm des St. Galler Geothermieprojektes. (30. Juli 2013)
Weitgehend erfolglose Bohrung trotz Kosten von 60,2 Millionen Franken: Ein ausrangierter Bohrkopf, im Hintergrund der Turm des St. Galler Geothermieprojektes. (30. Juli 2013)
Gian Ehrenzeller, Keystone
Das umstrittene Geothermieprojekt wurde im Juli 2013 nach einem Erdbeben unterbrochen: Geothermieanlage im Sittertobel in St. Gallen. (24. Juli 2013)
Das umstrittene Geothermieprojekt wurde im Juli 2013 nach einem Erdbeben unterbrochen: Geothermieanlage im Sittertobel in St. Gallen. (24. Juli 2013)
Keystone
Auch in Deutschland bebte es schon mehrmals: Ein Geothermiekraftwerk im deutschen Landau.
Auch in Deutschland bebte es schon mehrmals: Ein Geothermiekraftwerk im deutschen Landau.
Wikimedia Commons
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Der St. Galler Stadtrat hat entschieden, das Geothermie-Projekt der Stadt vorerst weiterzuführen. Was halten Sie von dem Entscheid? Ich begrüsse den Entscheid sehr. Der Stadtrat hat sich damit sicher schwergetan. Es ist bewundernswert, dass er so klar hinter dem Projekt steht. Natürlich hoffe ich, dass es nicht wieder zu Störungen kommen wird – da heisst es Daumendrücken.

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