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«Es könnte nicht mehr nur leise Töne geben»

«Die FDP ist einfach keine reine Männerpartei», sagt Doris Fiala, Präsidentin der FDP-Frauen. Foto: Stahl Photo

Sind Frauen geduldiger als Männer?

Sie muten den FDP-Frauen eine Geduldsprobe zu, indem Sie die kommende Bundesratswahl schon aufgegeben haben.

Die Botschaft, die ankam, ist: Wir Frauen können warten.

Warum haben Sie denn nicht ultimativ gefordert, dass im September eine Frau gewählt wird?

Was meinen Sie damit?

Sie wollen sich also auf die nächste Vakanz konzentrieren.

Bis zu einem Rücktritt von Johann Schneider-Ammann kann es noch Jahre dauern.

Wer wie die FDP-Frauen seit 28 Jahren auf eine Bundesrätin wartet, wartet auch noch länger?

Nämlich?

Gibt es für diese Forderung Rückhalt in der Parteileitung?

Geht es nach Ihnen, müssen die Herren Ruedi Noser, Beat Walti und so weiter ihre Ambitionen faktisch begraben.

Was passiert, wenn Sie auch mit diesem Plan scheitern?

Sie ist aber auf dem Weg dazu. Der Frauenanteil in der Fraktion ist innert weniger Jahre von knapp 25 auf unter 18 Prozent gesunken.

Hat die FDP ein Frauenproblem?

Warum?

Vielleicht setzen junge freisinnige Frauen auch auf den Job, weil sie sehen, dass Frauen in der FDP kaum Karrierechancen haben.

Sie alle haben auch keine Kinder.

Gestern berichtete die «Aargauer Zeitung», dass die FDP-Frauen Nein sagen zu höheren Steuerabzügen für Kita-Kosten. Und doch wundern Sie sich über mangelnde ­Vereinbarkeit?

Was ist denn Ihr Konzept, die Vereinbarkeit zu verbessern?

Das Problem löst sich von selbst?

2019 sind Wahlen. Welchen Frauenanteil wollen Sie in der Fraktion erreichen?