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«Es bewegt sich wenig, weil Männer Männer nachziehen»

Bundesrätin Sommaruga sagt, warum es die Revision des Gleichstellungsgesetzes braucht – und warum sich die Schweiz nur langsam verändert.

«Es bewegt sich wenig, weil Männer Männer nachziehen»: SP-Justizministerin Simonetta Sommaruga. Foto: Adrian Moser
«Es bewegt sich wenig, weil Männer Männer nachziehen»: SP-Justizministerin Simonetta Sommaruga. Foto: Adrian Moser

Seit 1981 steht die Lohngleichheit in der Verfassung – und doch verdienen Frauen im Schnitt noch immer jährlich rund 7000 Franken weniger als Männer. Was ist los?

Männer verdienen heute im Privatsektor im Schnitt 18'000 Franken mehr pro Jahr als Frauen. Ein Teil dieses Unterschieds lässt sich erklären: Männer sind häufiger in Kaderpositionen oder haben mehr Berufserfahrung. Für einen Teil des Unterschieds gibt es aber keine objektiven Gründe. Derzeit macht dieser ungerechtfertigte Teil 7000 Franken pro Jahr aus. Eine unhaltbare Situation . . .

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