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«Nur in der Vision sind wir einig»

Macht Uber den Verkehr effizienter? Bricht das Taxi-Start-up Gesetze? Und fahren bald alle Autos von allein? Der Uber-Chef Schweiz und ein Mobilitätsforscher der ETH im Streitgespräch.

Städte stossen bei der Bewältigung des Privatverkehrs an ihre Grenzen. Uber will Lösungen anbieten – und profitieren. Foto: Getty Images
Städte stossen bei der Bewältigung des Privatverkehrs an ihre Grenzen. Uber will Lösungen anbieten – und profitieren. Foto: Getty Images

Was sagt der Mobilitätsforscher über Uber?

Kay Axhausen: Uber ist eine Maklerfirma, die eine Marktlücke entdeckt hat und diese jetzt mit neuen Technologien ausnutzt: das Vermitteln von Personentransporten via mobiles Internet. Uber ist weitgehend eine neue Verpackung für ein lange bestehendes Angebot. Darüber hinaus hat Uber ein neues Preismodell entwickelt, das «surge pricing». Die Gebühr pro Kilometer Fahrt ist bei Uber nicht immer gleich hoch, denn die Firma erhöht die Fahrpreise, wenn die Nachfrage nach Taxis gross ist. Das mobilisiert mehr Uber-Fahrer bei grossem Bedarf und hat damit das Potenzial, Angebot und Nachfrage besser aufeinander abzustimmen. Das ist sicherlich ein Gewinn. Offen bleibt, ob Uber dieses Preismodell auch durchsetzen kann.

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