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Ob die Frau in die Armee soll, entscheidet immer noch der Mann

Sollen Frauen in der Zukunft eine Dienstpflicht erfüllen müssen? Darüber diskutiert man in Bern. Also: Mann.

Bereit für den Auslandeinsatz: Drei Rekrutinnen der Schweizer Armee während der Führung durch das Swisscoy-Containerdorf in Wil (Archivbild).
Bereit für den Auslandeinsatz: Drei Rekrutinnen der Schweizer Armee während der Führung durch das Swisscoy-Containerdorf in Wil (Archivbild).
Urs Flueeler, Keystone

Haben wir es nicht schon immer etwas besser gewusst? Wir Männer, meine ich? Oder anders gefragt: Was weiss denn eine Frau schon übers Militär? Über den Dienst am Vaterland?

Eben. Dass man im eidgenössischen Verteidigungsdepartement (VBS) auch heute noch so denkt, versuchen die Beamten dort gar nicht erst zu verstecken (vielleicht merken sie es auch nicht). Als das VBS im Sommer eine rund dreissigköpfige Expertengruppe einsetzte, die eine Studie zur Zukunft der Dienstpflicht (der männlichen und der weiblichen) erstellen sollte, waren darunter genau drei Frauen. Eine Bri­ga­diè­re, eine Stellvertreterin eines Vertreters der Kantonsregierungen und eine Schreibkraft: Irgendwer muss ja die wichtigen Dinge protokollieren, welche die Männer von sich geben.

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