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Ohne Raucher droht Beizern der Ruin

In Basel gilt in Restaurant ein Rauchverbot – nun auch in Vereinslokalen. Nach dem Bundesgerichtsurteil geht bei Fümoar-Mitgliedern die Angst um. Der Wirteverband befürchtet den Gang in die Illegalität.

Schiefer-Eck-Wirt Wendelin Mahrer (links) blitzte mit seinem Rekurs vor dem Bundesgericht ab.
Schiefer-Eck-Wirt Wendelin Mahrer (links) blitzte mit seinem Rekurs vor dem Bundesgericht ab.
Michael Koller

Wendelin Mahrer hat keine ­Ahnung, wie es weitergeht. Er ist ­Geschäftsführer im Restaurant zum schiefen Eck. Das Lokal am Claraplatz ist Mitglied des Vereins Fümoar. Auch an diesem Sommertag sitzen rund ein Dutzend Gäste im Innern des Lokals, denn sie wissen, hier dürfen sie ungeniert rauchen. Aber nicht mehr lange: Gemäss einem Bundesgerichtsentscheid gilt nun in sämtlichen Restaurants in Basel das Rauchverbot, auch in solchen, die sich als Verein bezeichnen. Seit Mahrer von diesem Leitentscheid weiss, plagen ihn die Existenzängste: «Wir werden Umsatz verlieren, wenn unsere Gäste nicht mehr rauchen dürfen. Es gibt Schätzungen, dass es zu Einbussen von 30 bis 40 Prozent kommen kann. Es wäre möglich, dass wir dann Leute entlassen müssen.»

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