Zum Hauptinhalt springen

Ombudsmann rügt Schweizer Fernsehen

Daniel Jositsch beurteilte in der «Tagesschau» als Rechtsexperte einen politischen Vorstoss seiner Lebenspartnerin. Das SF zieht nun die Konsequenzen.

Die «Tagesschau» wird bei Experten zukünftig das politische Amt erwähnen: Chantal Galladé und Daniel Jositsch bei einer Wahlveranstaltung.
Die «Tagesschau» wird bei Experten zukünftig das politische Amt erwähnen: Chantal Galladé und Daniel Jositsch bei einer Wahlveranstaltung.
Keystone

Dass die Politik auf gesellschaftliche Entwicklungen reagiert, ist nicht falsch – es ist ihre Aufgabe. Insofern hatte SP-Nationalrätin Chantal Galladé jedes Recht, einen Vorstoss zu lancieren, nachdem im November 2011 eine junge Frau mit einer Armeewaffe getötet worden war. Der Täter, ein junger Mann, war der Polizei bekannt: Diebstahl und Drogendelikte waren in seinem Strafregisterauszug vermerkt. Hätte die Armee dies gewusst, nie hätte sie dem Mann eine Waffe ausgehändigt, folgerte Galladé – und forderte Konsequenzen: Die Armee solle künftig einfacher Zugriff erhalten auf sensible Personendaten.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.