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Panik macht schlechte Gesetze

Der Ständerat will das Hundekurse-Obligatorium abschaffen. Ein opportunistischer Entscheid ersetzt den anderen.

Kurs in der Hundeschule Zürich. Foto: Gaëtan Bally (Keystone)
Kurs in der Hundeschule Zürich. Foto: Gaëtan Bally (Keystone)

So erklärt man seinen politischen Bankrott: «Manchmal muss man etwas machen, obwohl wir nicht wissen, ob es wirkt oder nicht.»

Ständerat Ruedi Noser sagte den Satz, als sich die kleine Kammer am Donnerstag an die Abschaffung des Hundekursobligatoriums machte. Der FDP-Mann versuchte mit dieser ungelenken Formulierung wegzuentschuldigen, dass das Parlament die Einführung des Kurszwangs für Hundehalter überhaupt beschlossen hatte. Es gehe jetzt darum, den Fehler von damals zu korrigieren, sagte Noser. Das Plenum überwies den Abschaffungsvorstoss des Zürchers mit 22 gegen 18 Stimmen.

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