Zum Hauptinhalt springen

Parlamentarier zweifeln an Entwicklungshilfe-Studie

Entwicklungshilfe fördert die Auswanderung, wurde laut einer Studie gestern bekannt. Jetzt wehren sich Parlamentarier in Bern.

Sauberes Wasser: Familie in Tenistoje auf der Krim, wo die Deza ein Trinkwasserprojekt unterstützt.
Sauberes Wasser: Familie in Tenistoje auf der Krim, wo die Deza ein Trinkwasserprojekt unterstützt.
Sigi Tischler, Keystone

Mit Entwicklungshilfe lässt sich die Migration nicht eindämmen. Zu diesem Befund kommt eine neue Studie des Forums Aussenpolitik Foraus (TA von gestern). Die Studie stellt verschiedenen Politikern ein schlechtes Zeugnis aus. Vor allem die Mitteparteien hätten die Behörden unter Druck gesetzt, die Entwicklungshilfe als Mittel zur Migrationsabwehr darzustellen. Dabei bestünden kaum Anhaltspunkte dafür, dass eine Verbesserung der Lebensumstände in den Entwicklungsländern den Anreiz zur Auswanderung mindere. Das Gegenteil treffe zu: Ein steigendes Einkommen fördere die Auswanderung tendenziell.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.