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«Parteipräsident sein macht mehr Spass als Bundesrat»

Noch zehn Tage bis zur Wahl – Redaktion Tamedia hat SP-Präsident Christian Levrat einen Abend lang im Wahlkampf begleitet.

Verteilt Kuchen für alle und nicht nur für wenige: SP-Präsident Christian Levrat am Donnerstagmorgen in Bern.
Verteilt Kuchen für alle und nicht nur für wenige: SP-Präsident Christian Levrat am Donnerstagmorgen in Bern.
Keystone
Zusammen mit anderen SP-Exponenten hat Levrat den Schlussspurt seiner Partei im Wahlkampf eingeläutet.
Zusammen mit anderen SP-Exponenten hat Levrat den Schlussspurt seiner Partei im Wahlkampf eingeläutet.
Keystone
«Ja», ihm schmeckts: Levrat kostet vom Kuchen für alle.
«Ja», ihm schmeckts: Levrat kostet vom Kuchen für alle.
Keystone
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22.45 Uhr: Christian Levrat scheint kein bisschen müde zu sein. Er springt für ein letztes Redaktion Tamedia-Videointerview rasch aus dem Restaurant. Ans Heimgehen denkt er nicht, nachher wird er sich unter die Leute mischen, die sich auf der Bühne versammelt haben. Es sei ein guter Tag gewesen, sagt er, die Nomination seines Weggefährten Alain Berset ist wichtig für ihn, die SP und Freiburg. Eigene Bundesratsambitionen habe er begraben, als er vor drei Jahren das Amt des Parteipräsidenten angenommen habe. «Deshalb habe ich damals auch lange mit mir gerungen. Aber ich bereue den Entscheid nicht, Parteipräsident macht mehr Spass, da kann man seine Meinung sagen.» Die Frage, was er im Fall einer Wahlniederlage machen werde, beantwortet Levrat nicht. «Wir werden nicht verlieren.»

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