Wurde Ihr Email-Konto gehackt?

Der Bund warnt vor gehackten Emailadressen – und stellt eine Plattform online, wo Sie ihr Konto überprüfen können.

Die Behörden raten allen Personen und Unternehmen, ihre E-Mail-Adressen mit einem Online-Tool zu überprüfen. (Symbolbild)

Die Behörden raten allen Personen und Unternehmen, ihre E-Mail-Adressen mit einem Online-Tool zu überprüfen. (Symbolbild) Bild: Gaetan Bally/Keystone

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Die Melde- und Analysestelle Informationssicherung des Bundes (Melani) hat nach eigenen Angaben eine Liste von Passwörtern für 6000 E-Mail-Adressen erhalten. Die betroffenen Konten sind vermutlich gehackt worden und könnten für illegale Zwecke (Betrug, Erpressung, Phishing usw.) missbraucht werden.

Die Liste selber hat Melani nicht veröffentlicht, sondern dazu ein Check-Tool publiziert. Für die Überprüfung ist nur die Eingabe der E-Mail-Adresse notwendig. Sollte die Adresse auf der Liste stehen, würde das Tool eine entsprechende Meldung ausgeben. Melani versichert, dass keine E-Mail-Adressen gespeichert würden.

Unbedingt Passwort ändern

Die Behörden raten allen Personen und Unternehmen, diesen Check durchzuführen. Sollte ein E-Mail-Konto betroffen sein, empfehlen sie den Betroffenen folgende Massnahmen:

  • Ändern Sie das Passwort des E-Mail-Kontos sofort.
  • Auch alle anderen online verwendeten Passwörter sollten Sie unverzüglich ändern. Insbesondere, wenn Sie das für das E-Mail-Konto verwendete Passwort auch für andere Dienste (Online-Shops, E-Banking usw.) verwendet haben.
  • Alle in den E-Mail-Kontakten aufgeführten Personen dahingehend informieren, dass sie beim Empfang von E-Mails mit Ihrem Absender vorsichtig sein und im Zweifelsfall bei Ihnen rückfragen sollen.
  • Überprüfen Sie in den nächsten Wochen jegliche Art von Kontoauszügen, iTunes-Belastungen usw. Sollten Sie Unregelmässigkeiten feststellen, setzen Sie sich bitte sofort mit Ihrer Bank respektive dem entsprechenden Unternehmen in Verbindung.
(mch)

Erstellt: 18.03.2016, 11:40 Uhr

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