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«Patienten werden auch künftig nicht blutend aus dem Spital geschickt»

Beat Straubhaar, der Schweizer Pionier der Fallpauschalen, über die Ängste vor dem grossen Systemwechsel.

Auch auf ältere Menschen nehme das Fallpauschalensystem Rücksicht, sagt Beat Straubhaar.
Auch auf ältere Menschen nehme das Fallpauschalensystem Rücksicht, sagt Beat Straubhaar.
Keystone

Regelmässig gelangen Spitalärzte an die Öffentlichkeit und warnen, dass mit den Fallpauschalen ab 2012 die Behandlung bestimmter Patienten gefährdet sei. Letzte Woche kamen die Warnungen von Kinderärzten. Verstehen Sie als Schweizer Pionier der Fallpauschalen diese Angst?

Von einer Gefährdung der Versorgung kann man sicher nicht reden. Aber es gibt Grenzbereiche, bei denen man mit den Fallpauschalen vorsichtig sein muss, und dazu gehören die Kinder. Es gilt die Faustregel, dass Fallpauschalen 80 Prozent der Fälle abdecken und 20 Prozent gesondert betrachtet werden müssen. Was die Behandlung der Kinder betrifft, so weiss man bereits aus Deutschland, dass man besondere Vorkehrungen treffen muss. Und man wird das bei der Einführung in der Schweiz tun.

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