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Pelli schickt seine Bundesräte auf Stimmenfang

Parteipräsident Fulvio Pelli gesteht ein, dass die FDP Schwächen in der Kommunikation hat. Seine Bundesräte sollen nun helfen, diese auszumerzen.

Pelli (rechts) will die Präsenz seiner Bundesräte in der Öffentlichkeit verstärken: Hier mit Bundesrat Burkhalter.
Pelli (rechts) will die Präsenz seiner Bundesräte in der Öffentlichkeit verstärken: Hier mit Bundesrat Burkhalter.
Keystone

FDP-Präsident Fulvio Pelli greift im Wahlkampf 2011 zu ungewohnten Mittel: Die Bundesräte Didier Burkhalter und Johann Schneider-Ammann sollen im Wahlkampf 2011 eine aktive Rolle spielen. Laut Parteipräsident Fulvio Pelli werden die beiden «ihre Präsenz gegenüber Parteibasis und Bevölkerung erhöhen.» Pelli habe die beiden Bundesräte zu solchen Schritten gebeten und sie hätten eingewilligt.

Wie dies konkret geschehen soll, liess Pelli im Interview mit dem «Sonntag» offen. Alle Parteien nutzten die Bundesräte als Wahlkampflokomotiven. Die FDP werde es «auch nicht so provokativ tun wie andere.» So liess Pelli offen, ob Burkhalter und Schneider- Ammann mit ihrem Konterfei auf Plakaten erscheinen werden.

Keine «Parteisoldaten»

Klar sei: «Sie bleiben Bundesräte und werden nicht zu Parteisoldaten». Aber man wolle, dass sie nicht nur «die am meisten geschätzten, sondern auch noch bekanntere Bundesräte» würden. «Wir arbeiten besser, als wir kommunizieren. Das ist eine Realität.»

Pelli stellt den heutigen Verhaltenskodex in Frage, wonach sich Bundesräte zwei Monate vor kantonalen Wahlen nur noch zu eidg. Abstimmungsvorlagen äussern dürfen. «Andere Parteien respektieren dies nicht.» Deshalb müsse die Regierung diskutieren, ob die Regeln noch gälten. «Wenn ja, dann für alle.»

SDA/mrs

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