Zum Hauptinhalt springen

Pelli-Nachfolge: Nun geht etwas

Am 21. April wählt die Delegiertenversammlung der FDP den Nachfolger von Parteipräsident Fulvio Pelli. Öffentlich hat bislang niemand Interesse bekundet. Doch offenbar gibt es Kandidaten.

Der Abtretende und sein Nachfolger? FDP-Präsident Fulvio Pelli (rechts) im Gespräch mit Parteikollege Ruedi Noser.
Der Abtretende und sein Nachfolger? FDP-Präsident Fulvio Pelli (rechts) im Gespräch mit Parteikollege Ruedi Noser.
Keystone

Am Sonntagabend läuft die Frist für Kandidaturen fürs Präsidium der FDP ab. Öffentlich hat sich noch niemand zur Verfügung gestellt. Nun scheint jedoch Bewegung in die Sache zu kommen. Wer für das FDP-Präsidium kandidiert, gibt die Partei am Montag bekannt, wie Martine Brunschwig Graf, Präsidentin der Findungskommission, sagte. Als möglicher Kandidat gehandelt wird der Zürcher Nationalrat Ruedi Noser. Auch der Aargauer Nationalrat Philipp Müller denkt über eine Kandidatur nach. Abgesagt hat die St. Galler Regierungs- und Ständerätin Karin Keller-Sutter.

Man müsse froh sein, wenn man überhaupt jemanden finde, sagte der ehemalige FDP-Präsident Franz Steinegger in einem Interview. Das Amt sei sehr belastend, vor allem zeitlich, und man werde dafür nicht ganz angemessen bezahlt. «Es ist wirklich ein harter Job», sagte Steinegger, der die FDP 12 Jahre lang präsidiert hatte.

Die Anforderungen

Allfällige Kandidaturen werden bis am 15. März von der Findungskommission geprüft. Darauf führt die Konferenz der kantonalen Parteipräsidenten (PKK) Anhörungen durch und formuliert eine Empfehlung. Als Anforderungen hat die PKK einen einwandfreien Leumund im politischen, beruflichen und privaten Leben sowie die wirtschaftliche Unabhängigkeit von Partikularinteressen definiert.

Kandidierende müssen zudem über Durchsetzungskraft sowie die Bereitschaft verfügen, die Parteilinie in allen wichtigen Fragen zu vertreten. Gefragt sind zudem ein Engagement von mindestens 30 Stunden pro Woche sowie parteiinternes Identifikations- und Mobilisationspotenzial. Die Delegiertenversammlung der FDP wählt am 21. April den Nachfolger von Fulvio Pelli.

SDA/jak

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch