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Pendler im Visier der Fabi-Kampagne

Auf Bahnhöfen und in Zügen wird besonders offensiv für ein Ja zur Bahnvorlage Fabi geworben. Die SBB, welche die Kampagne mitfinanzieren, bewegen sich laut einem Juristen in einem «Graubereich».

Nationalrat und Fabi-Gegner Walter Wobmann (SVP) ist empört über die Beteiligung der SBB am Abstimmungskampf.
Nationalrat und Fabi-Gegner Walter Wobmann (SVP) ist empört über die Beteiligung der SBB am Abstimmungskampf.
Lukas Lehmann, Keystone
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Um so viel Geld geht es für die SBB nicht alle Tage: Wenn das Volk am 9. Februar Ja sagt zur Bahnvorlage Fabi, erhalten die Bundesbahnen 6,4 Milliarden Franken für Ausbau und Unterhalt der Bahninfrastruktur. Besonders gut über die Vorlage informiert sind die Bahnreisenden. Im Hauptbahnhof Zürich, täglich von 300'000 Pendlern frequentiert, rücken zahlreiche Plakate des Ja-Komitees die Vorlage ins gewünschte Licht. Auf dem SBB-Gelände werden Flyer verteilt und im Zug können die Pendler im Bahnmagazin «Via» ein dreiseitiges Interview mit Verkehrsministerin Doris Leuthard über die Vorzüge der Vorlage lesen. Am Montag erhielten die Bahnreisenden zudem ein Fabi-Schöggeli samt Stimmempfehlung.

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