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Peter Spuhler verzichtet auf Ständeratskandidatur

Der Unternehmer und ehemalige Thurgauer SVP-Nationalrat hätte die Nachfolge von Roland Eberle antreten können.

Firma hat Vorrang: Peter Spuhler an der Jahresmedienkonferenz der Stadler Rail AG in Bussnang. (15. Juni 2018)
Firma hat Vorrang: Peter Spuhler an der Jahresmedienkonferenz der Stadler Rail AG in Bussnang. (15. Juni 2018)
Walter Bieri, Keystone

Peter Spuhler verzichtet auf eine Ständeratskandidatur. Der Unternehmer und ehemalige Thurgauer SVP-Nationalrat begründete dies mit seinen Aufgaben als Verwaltungsratspräsident der Stadler Rail.

Spuhler hätte Nachfolger des Thurgauer SVP-Ständerats Roland Eberle werden können, der bei den Wahlen im kommenden Herbst nicht mehr antritt und war von der SVP Thurgau wegen einer Kandidatur angefragt worden.

Der Entscheid, zu verzichten, sei Spuhler nicht leicht gefallen, hiess es in einer Mitteilung von Stadler Rail vom Mittwoch.

Kurze Bedenkzeit

Aus Rücksicht auf seine Firma trat der 59-jährige Spuhler Ende 2012 nach 13 Jahren aus dem Nationalrat zurück. Er müsse sich angesichts des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds verstärkt um seine Firma kümmern, begründete er damals seinen Entscheid. Inzwischen hat Spuhler die operative Leitung seines Unternehmens per 1. Januar 2018 zwar abgegeben. Auf die Ständeratskandidatur verzichtet er aber nach kurzer Bedenkzeit dennoch.

Als Verwaltungsratspräsident sei er noch immer für die strategische Führung von Stadler Rail verantwortlich, und er sei stark gefordert in dieser Funktion, begründete er dies. Die Branche befinde sich in einer zweiten Konsolidierungswelle, und die Digitalisierung bringe neue Aufgaben. Auch wolle er mehr Zeit mit der Familie verbringen.

SDA/nag

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