Zum Hauptinhalt springen

Philipp Müller schimpft – und die SVP wartet auf 2015

Der FDP-Präsident kritisiert Eveline Widmer-Schlumpfs Bankenpolitik überraschend heftig. Doch nicht nur die BDP, auch die SVP weiss: In Wahrheit geht es um die Machtverteilung im Bundesrat nach 2015.

«Masslos verärgert»: FDP-Präsident Philipp Müller (l.) will BDP-Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf (M.) das Steuerverhandlungs-Dossier wegnehmen – oder gleich das ganze Departement. (Foto: Sommersession im Nationalrat, 2. Juni 2010, mit Ex-BDP-Chef Hans Grunder (r.))
«Masslos verärgert»: FDP-Präsident Philipp Müller (l.) will BDP-Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf (M.) das Steuerverhandlungs-Dossier wegnehmen – oder gleich das ganze Departement. (Foto: Sommersession im Nationalrat, 2. Juni 2010, mit Ex-BDP-Chef Hans Grunder (r.))
Peter Klaunzer, Keystone

Wenn SVP-Nationalrat Hans Fehr über FDP-Präsident Philipp Müller spricht, hört man ihn sogar durchs Telefon schmunzeln: «Schauen Sie, Herr Müller sagt nun einmal vor jedem Mikrofon gern etwas», sagt Fehr gegenüber Redaktion Tamedia. «Seine Kritik ist zwar berechtigt, aber er sollte nie vergessen, auch vor der eigenen Tür zu wischen.» Dem Philipp Müller, der noch vor kurzem bei jeder Gelegenheit gegen die Banken wetterte, vertraut die SVP so schnell nicht.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.