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Prämien werden in elf Kantonen teurer

In elf Kantonen müssen die Versicherten 2016 einen Zuschlag bei der Krankenkassenprämie bezahlen. Dieser beträgt maximal 48 Franken.

Prämienkorrektur: In elf Kantonen müssen die Versicherer zukünftig für ihre Krankenkasse mehr bezahlen. (Archiv)
Prämienkorrektur: In elf Kantonen müssen die Versicherer zukünftig für ihre Krankenkasse mehr bezahlen. (Archiv)
Keystone

Zwischen 1996 und 2013 wurden in einigen Kantonen im Verhältnis zu den Leistungen zu hohe, in anderen Kantonen zu tiefe Krankenkassenprämien bezahlt. Dieses Ungleichgewicht wird nun zwischen 2015 und 2017 teilweise ausgeglichen, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) heute mitteilt.

Aus diesem Grund müssen die Versicherten in elf Kantonen 2016 erneut einen Prämienzuschlag bezahlen. Dieser wird maximal 48 Franken betragen. Welche Beträge die Versicherten in den Kantonen erhalten, in denen zu hohe Prämien bezahlt wurden, wird voraussichtlich im Februar 2016 bekannt sein.

Eine Summe von 100 Millionen Franken

Wie das BAG schreibt, betragen 2016 die Prämienzuschläge für die Versicherten in den Kantonen Bern, Uri, Obwalden, Nidwalden, Glarus, Solothurn, Baselland, Schaffhausen, Appenzell-Ausserrhoden und Jura 48 Franken, im Kanton Luzern sind es 18 Franken. Aus diesen Zuschlägen resultiert insgesamt eine Summe von rund 100 Millionen Franken.

Der Prämienzuschlag übersteigt den jährlich an die Bevölkerung rückverteilten Ertrag der Lenkungsabgaben (CO2, VOC) nicht. Dieser beträgt für das nächste Jahr 62.40 Franken. Der Zuschlag zur Krankenkassenprämie wird in der Prämienabrechnung klar ausgewiesen.

Berechnungsgrundlage wird noch eruiert

Mit den Prämienzuschlägen werden die Beträge mitfinanziert, welche die Versicherten mit Wohnsitz in Kantonen, in denen in der Vergangenheit zu hohe Prämien bezahlt wurden, zurückerhalten. Die Höhe der Prämienabschläge und Rückerstattungen für nächstes Jahr werden erst im Februar 2016 publiziert, da die als Berechnungsgrundlage dienende Anzahl der Versicherten erst zu diesem Zeitpunkt bekannt sein wird.

Der Prämienzuschlag wird auch bei Versicherten erhoben, wenn sie nicht die ganze Prämie selbst bezahlen (zum Beispiel Prämienverbilligung).

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