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Präsident der Anti-Minarett-Initiative soll in den Ständerat

Noch nie war die SVP des Kantons Solothurn im Ständerat vertreten. Mit Walter Wobmann soll sich dies nun ändern.

Die SVP des Kantons Solothurn will mit Nationalrat Walter Wobmann bei den Wahlen im Oktober erstmals in den Ständerat einziehen. Der 53-jährige Ständeratskandidat aus Gretzenbach wird sich zugleich als Nationalrat der Wiederwahl stellen.

Wobmann ist vor allem als Präsident des Komitees der Anti-Minarett-Initiative bekannt geworden und sitzt seit 2003 im Nationalrat. Er wurde an einer Parteiversammlung am Freitagabend in Oensingen einstimmig als Ständeratskandidat aufgestellt.

Wobmann soll FDP-Sitz übernehmen

Die SVP will mit ihm den freiwerdenden FDP-Ständeratssitz von Rolf Büttiker erobern. Dieser tritt bei den Eidg. Wahlen im Oktober nicht mehr an. Die FDP steigt mit Nationalrat Kurt Fluri ins Rennen. Der 55-Jährige ist Stadtpräsident von Solothurn. SP-Ständerat Roberto Zanetti tritt wieder an.

Die Parteiversammlung der SVP nominierte zugleich sieben Nationalratskandidierende. Neben den bisherigen Nationalräten Wobmann und Roland F. Borer tritt unter anderem Kantonalpräsident Heinz Müller an.

(SDA)

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