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Prediger reiste illegal ein

Die Schweiz untersagte einem populären Salafisten, den Schengen-Raum zu betreten. Wenig später tourte der Starprediger durch Deutschland.

Thomas Knellwolf
Die Teilnahme blieb al-Arifi untersagt: Gebet während der Jahreskonferenz des Islamischen Zentralrats Schweiz.
Die Teilnahme blieb al-Arifi untersagt: Gebet während der Jahreskonferenz des Islamischen Zentralrats Schweiz.
Keystone

Dieses Wochenende hat er die 4-Millionen-Grenze geknackt. Der saudische Wanderprediger Mohammed al-Arifi hat auf Twitter so viele Follower wie wenige andere. Zum Vergleich: Zweieinhalb Millionen Internetnutzer folgen Papst Benedikt. Mohammed al-Arifi liegt weit vorne in den Top Ten der meistbeachteten Twitterer aus dem arabischen Raum. Immer wieder liefert er mit kontroversen Meinungsäusserungen Diskussionsstoff. Entsprechend stark zur Kenntnis genommen wurde in der islamischen Welt auch, dass die Schweiz Mitte Dezember 2012 ein Einreiseverbot gegen den Star aus der Salafistenszene erliess. Knapp zwei Wochen später, am Neujahrstag, konnten Arifis zahlreichen Follower lesen: «Ich bin in Deutschland.» Und: «Sind gestern angekommen.»

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