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Die «Männer für alles» stossen an ihre Grenzen

Imame sollten in der muslimischen Gesellschaft Probleme von Ehekrise bis zu Extremismus lösen – und sind oft überfordert. Das Islamzentrum in Freiburg präsentiert Lösungen.

Nicht alle Imame pflegen den Kontakt mit der Öffentlichkeit: Imam Jelassi Radovan-Samir mit einer Schulklasse in der Moschee der Lega dei Musulmani di Ticino in Lugano. (Archivbild: Keystone)
Nicht alle Imame pflegen den Kontakt mit der Öffentlichkeit: Imam Jelassi Radovan-Samir mit einer Schulklasse in der Moschee der Lega dei Musulmani di Ticino in Lugano. (Archivbild: Keystone)

Imame sind zunächst einmal Vorbeter. Sie leiten die fünf täglichen Gebete, am Freitag halten sie die Freitagspredigt. Zudem erteilen sie Koranunterricht und begleiten Hochzeiten, Todesfälle und Geburten. In der Schweiz nehmen Imame oft aber noch viele weitere Funktionen für ihre Gemeinden wahr: Sie helfen bei Ehekrisen, vermitteln bei Konflikten zwischen Eltern und Kindern, schlichten Streitigkeiten aller Art. Zudem leisten sie Seelsorge auch für Muslime ausserhalb der eigenen Gemeinde und sollten gerne auch noch die Jugendarbeit organisieren und repräsentative Aufgaben übernehmen.

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