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Preisexplosion für Genfer Villen nährt Verdacht auf Geldwäscherei

Angehörige östlicher Potentaten zahlen Fantasiepreise für Häuser in Genfer Nobelvororten. Die Gemeindebehörden sind beunruhigt und möchten wissen, woher das Geld stammt.

Gut versteckt: Die Villa des Syrers Ead Samawi in Cologny, gekauft für angeblich 38 Millionen Franken.
Gut versteckt: Die Villa des Syrers Ead Samawi in Cologny, gekauft für angeblich 38 Millionen Franken.
Edipress

Die Hauptstrasse, die von Genf nach Cologny und weiter nach Vandœuvres führt, säumen mannshohe Mauern oder Hecken. Dahinter verbergen sich Herrenhäuser, die wohlhabende Genfer Familien im 18. und 19. Jahrhundert errichteten, oder Villen aus neuerer Zeit. Die Gemeinden am linken Genferseeufer sind seit langem bevorzugte Wohnlagen für Betuchte. In Vandœuvres dürfen Normalsterbliche immerhin in einem dieser herrschaftlichen Landhäuser ein- und ausgehen. Es ist der Sitz der Gemeindeverwaltung.

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