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«Privatsphäre wird zum Luxusgut»

Hanspeter Thür tritt im November als oberster Datenschützer ab. Ihn stören lasche Gesetze und nachlässige Nutzer genauso wie datenhungrige Konzerne und Ämter.

Datenschützer Hanspeter Thür nutzt weder Facebook noch Whatsapp. Foto: Raffael Waldner (13 Photo)
Datenschützer Hanspeter Thür nutzt weder Facebook noch Whatsapp. Foto: Raffael Waldner (13 Photo)

Ist Edward Snowden ein moderner Winkelried im Kampf um besseren Datenschutz?

Ich denke ja. Er hat in der breiten Öffentlichkeit das Bewusstsein dafür geschaffen, dass Staaten und Unternehmen im Geheimen auf jedwelche Internetdaten zugreifen können, die ihnen wichtig erscheinen. Snowden hat insbesondere gezeigt, dass selbst eine sehr grosse Datenmenge technisch beherrschbar ist und ausgewertet werden kann. Man findet heute die Stecknadel im Heuhaufen.

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