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«Pro Person und Woche mindestens 14 Liter Wasser»

Politikwissenschafter Maik Poetzsch hat für den Deutschen Bundestag die Folgen eines gravierenden Stromausfalls untersucht. Er hält die Wasservorräte von Armeechef André Blattmann für klug.

Für den Katastrophenfall gewappnet: Luftschutzräume in der Gewerbeschule BBZ in Biel.
Für den Katastrophenfall gewappnet: Luftschutzräume in der Gewerbeschule BBZ in Biel.
Peter Klaunzer, Keystone
Machte sich zum Gespött: Armeechef André Blattmann erklärte in einem Interview mit der «Schweiz am Sonntag», er horte für den Katastrophenfall rund 300 Liter Wasser im Keller.
Machte sich zum Gespött: Armeechef André Blattmann erklärte in einem Interview mit der «Schweiz am Sonntag», er horte für den Katastrophenfall rund 300 Liter Wasser im Keller.
Urs Flueeler, Keystone
Laut dem Politikwissenschafter führt der Computerwurm Stuxnet vor Augen, wie verletzlich die Versorgungsinfrastruktur ist. Der Wurm soll Störungen beim Atomprogramm des Iran verursacht haben.
Laut dem Politikwissenschafter führt der Computerwurm Stuxnet vor Augen, wie verletzlich die Versorgungsinfrastruktur ist. Der Wurm soll Störungen beim Atomprogramm des Iran verursacht haben.
Ebrahim Norouzi, Keystone
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Herr Poetzsch, der Schweizer Armeechef André Blattmann hat für den Fall eines Blackouts Feuerholz und rund 300 Liter Mineralwasser im Keller. Jetzt lacht die ganze Schweiz über ihn. Zu Recht?

Keineswegs. Bei uns in Deutschland empfiehlt das zwar nicht der Armeechef, sondern eine Bundesbehörde. Aber die Empfehlung des deutschen Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe ist im Wesentlichen dieselbe. Man sollte pro Person und Woche mindestens 14 Liter Wasser vorrätig haben.

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