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Russlands Nr. 3 redet im Bundeshaus

Eigentlich darf die russische Spitzenpolitikerin Walentina Matwijenko nicht in den Schengen-Raum einreisen. Die Schweiz erteilt ihr aber eine Sonderbewilligung.

Enge Verbündete: Walentina Matwijenko steht am 21. März 2014 hinter Wladimir Putin, als dieser den Vertrag zur Annexion der Krim unterschreibt.
Enge Verbündete: Walentina Matwijenko steht am 21. März 2014 hinter Wladimir Putin, als dieser den Vertrag zur Annexion der Krim unterschreibt.
Keystone

Als «mächtigste Russin seit Katharina der Grossen» wird sie apostrophiert. Und 2014 zählte die Vertraute von Wladimir Putin zu den ersten russischen Politikern, die auf den Sanktionslisten der EU und der USA landeten. Dort steht ihr Name zwei Jahre nach der Annexion der Krim immer noch. Als Präsidentin des Föderationsrats, dem russischen Oberhaus, ist Walentina Matwijenko ­nominell die Nummer 3 in Russland. Als Zielperson der Sanktionen sind ihr auch die Ein- und die Durchreise durch die EU untersagt. Obwohl die Schweiz die EU-Sanktionen nicht übernommen hat, gelten die Einreisesperren wegen des Schengen-Abkommens prinzipiell auch für sie. Trotzdem wird die 67-jährige jetzt offiziell im Bundeshaus empfangen.

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