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Qadhafi schickt seinen Sohn ans WEF

Der Streit zwischen Libyen und der Schweiz könnte bald beigelegt werden. Qadhafi-Sohn Saif al-Islam reist ans WEF, um mit Micheline Calmy-Rey geheime Gespräche zu führen.

Die Schweiz rollte Libyen den roten Teppich aus: Die Westschweizer Zeitung «Le Matin» schreibt, dass Aussenministerin Micheline Calmy-Rey und Bundespräsident Hans-Rudolf Merz Qadhafi-Sohn Saif al-Islam am WEF treffen werden, um den Streit zwischen den beiden Ländern beizulegen.

Dieser schwelt seit Juli letzten Jahres, als die Genfer Polizei Hannibal Qadhafi und dessen Frau festnahm, weil sie angeblich zwei Hausangestellte misshandelt haben sollen. Diktator Moammar al-Qadhafi verlangt seitdem eine Entschuldigung der Schweizer Regierung: Um diese zu erzwingen, hält er zwei Schweizer in Libyen fest und kappte die Flugverbindungen in die Schweiz.

Doch insgeheim scheint Qadhafi an einer Lösung des Konflikts interessiert zu sein: Er lässt seinen Sohn in die Schweiz reisen, obwohl er dies seinen Landsleuten verboten hat. Was hat den Diktator veranlasst, nachzugeben? Wie die «NZZ am Sonntag» in ihrer letzten Ausgabe schreibt, soll die Schweiz in den Verhandlungen mit Libyen den Ton verschärft und Einreisebeschränkungen gegen libysche Staatsangehörige erlassen haben.

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