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Quereinsteiger, bekannt, bei Politkollegen unbeliebt

Sie heissen Köppel, Béglé und Martullo Blocher und sie verzichten auf die Ochsentour: Neue Zahlen geben Auskunft über die Anzahl und das Wirken der Politikneulinge.

Wird bei der Wahl im Herbst von seinem Bekanntheitsgrad profitieren: Verleger und Chefredaktor Roger Köppel. (Archiv, März 2015)
Wird bei der Wahl im Herbst von seinem Bekanntheitsgrad profitieren: Verleger und Chefredaktor Roger Köppel. (Archiv, März 2015)
Keystone

Wäre nicht das gediegene Interieur, wären nicht die teuren und viel zu tiefen Ledersessel, man wähnte sich im Sternen oder im Ochsen oder im Löwen. Vier altgediente SVP-Nationalräte, sie selber bezeichnen sich gerne als «Haudegen», sitzen im Café des Bundeshauses, eine Stange vor, die Karriere hinter sich. Sie sind laut und lustig, sie machen Sprüche. Nur einmal werden sie still. «Und, freut ihr euch auf den Köppel?», fragt ein Parlamentarier (ein Linker) von gegenüber. Die Angesprochenen verstummen, verziehen das Gesicht und machen unter Gegrummel eine wegwerfende Handbewegung. «Köppel? Pfff.»

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