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Rechnungen der Altersheime unter der Lupe

Die zu hohen Pensionskosten in Schweizer Heimen sind für Parlamentarier von links bis rechts inakzeptabel. Die Kantone sollen zu mehr Transparenz verpflichtet werden.

Nationalrätin Ruth Humbel (l.) verfolgt in der Frühlingssession Gesundheitsminister Alain Bersets Rede. Foto: Peter Klaunzer (Keystone)
Nationalrätin Ruth Humbel (l.) verfolgt in der Frühlingssession Gesundheitsminister Alain Bersets Rede. Foto: Peter Klaunzer (Keystone)

Ziel nicht erreicht: So lautet das Fazit von Parlamentariern zur neuen Pflege­finanzierung. Diese ist seit 2011 in Kraft und sollte den von den Heimbewohnern selbst zu zahlenden Anteil an ihren Pflegekosten begrenzen. Die Realität sieht anders aus. Mehr als ein Drittel der rund 1500 Alters- und Pflegeheime verrechnet den Bewohnern höhere Kosten für Unterkunft und Essen, als effektiv anfallen, wie eine Auswertung des Tamedia-Recherchedesks zeigt (Ausgabe vom Mittwoch). Das legt den Verdacht nahe, dass etliche Heime den Betagten so ungedeckte Pflegekosten belasten – eine Quersubventionierung auf dem Buckel der Heimbewohner, die nicht dem Willen des Gesetzgebers entspricht.

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