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Reiche Ausländer dürfen die schönsten Steinböcke schiessen

Das Wallis macht aus der Steinbockjagd ein Geschäft. Pro Bock werden bis zu 20'000 Franken bezahlt.

Begehrte Jagdtrophäe: Ein kapitaler Steinbock in den Schweizer Alpen.
Begehrte Jagdtrophäe: Ein kapitaler Steinbock in den Schweizer Alpen.
Keystone

Der September ist der Monat, der die Jägerherzen höher schlagen lässt. In den Bergkantonen erwarten die Waidmänner die Eröffnung der Hochjagd auf Hirsche und Gämsen mit Ungeduld. Noch begehrter sind die an sich geschützten Steinböcke, von denen es in der Schweiz heute in genau beobachteten Kolonien eine stabile Population gibt. Um die Zahl des sogenannten Steinwilds nicht weiter ansteigen zu lassen, werden jährlich eine Anzahl Tiere zum Abschuss für die Jäger freigegeben. Das sind in der Regel knapp 10 Prozent des Bestands einer Kolonie. Im Wallis werden so pro Jahr etwa 400 bis 450 Tiere zur Strecke gebracht, in Graubünden 500.

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