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Reimanns Geheimauftritt bei den Islamophoben

Mehrere SVP-Politiker beteuerten, sie hätten nicht an einem klandestinen «Counterjihad»-Treffen in Zürich teilgenommen. Auch Lukas Reimann. Doch nun sieht alles etwas anders aus.

Thomas Knellwolf
In Zürich habe ich zu dieser Zeit keine Veranstaltungen besucht: Der SVP-Politiker Lukas Reimann.
In Zürich habe ich zu dieser Zeit keine Veranstaltungen besucht: Der SVP-Politiker Lukas Reimann.

Von den Namen her war es ein sonderbares Trüppchen, das sich am zweiten Juni-Wochenende 2010 zum Zwecke des «Counterjihads» in der Schweiz traf: Aus Frankreich waren Gandalf, Cyber-Résistant, Radu und Sementic 77 angereist. Die Teilnehmer aus dem Vereinigten ­Königreich verwendeten Pseudonyme wie Gaia und Aeneas. Aus Deutschland nahmen Liz, Nockerl und Rabea teil. Aus den USA flog ein gewisser Baron Bodissey ein. Und auch «Delegierte» aus Dänemark, der Schweiz sowie die italienische Lega Nord sollen präsent gewesen sein beim Geheimtreffen.

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