Zum Hauptinhalt springen

Revolutionärer Aufbau droht Calmy-Rey

Der revolutionäre Aufbau wetzt die Messer für den 1. Mai in Zürich: Im Fokus der antikapitalistischen Organisation steht Hauptrednerin Micheline Calmy-Rey.

«Keine Vorkämpferin für die Rechte der Arbeiterinnen und Arbeiter»: Micheline Calmy-Rey.
«Keine Vorkämpferin für die Rechte der Arbeiterinnen und Arbeiter»: Micheline Calmy-Rey.
Keystone

Der revolutionäre Aufbau möchte Micheline Calmy-Rey als Hauptrednerin vom ersten Mai in Zürich vertreiben, dies vermeldet Radio 1, das sich auf die Webseite der Organisation beruft.

Die Vereinigung schreibt, dass die SP-Bundespräsidentin keine Vorkämpferin für die Rechte der Arbeiterinnen und Arbeiter sei. Sie verdiene es nicht, als Hauptrednerin für den 1. Mai in Zürich aufzutreten, und müsse vom Rednerpult vertrieben werden.

«Unverständlich und undemokratisch»

Für den Zürcher Gewerkschaftsbund, welcher Calmy-Rey eingeladen hat, ist die Haltung des revolutionären Aufbaus «unverständlich» und «undemokratisch», wie Präsidentin Julia Gerber gegenüber Radio 1 sagt.

Zweiter Hauptredner am 1. Mai in Zürich ist der Fraktionschef der deutschen Linken im Bundestag, Gregor Gysi. Sein Sprecher Michael Schlick bezeichnete die Drohung der Zürcher Autonomen gegen Calmy-Rey auf Anfrage von Radio 1 als «befremdlich».

Rede um Mittag

Der Umzug startet um 10.15 Uhr an der Lagerstrasse und führt quer durch die Innenstadt zum Bürkliplatz. An der Spitze marschiere in diesem Jahr ein Frauenblock, teilte der GBKZ weiter mit. Im Hinblick auf das 20-jährige Jubiläum des Frauenstreiks am 14. Juni würden die Frauen ein starkes Zeichen setzen.

Die Schlusskundgebung mit den Reden von Calmy-Rey und Gysi beginnt etwa um 12 Uhr und dauert bis etwa 14.30 Uhr. Der Zürcher Stadtrat hat die Umzugsroute bewilligt.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch