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Rhetorik-Serie (2): Die Provokation in Person

Juso-Präsident Cédric Wermuth treibt derzeit seine Kritiker zur Weissglut und lässt im direkten Duell Rhetorik-Haudegen wie Roger Köppel oder Roger Schawinski alt aussehen. Was hat der Mann wirklich drauf?

Claudia Blumer
Juso-Präsident Cédric Wermuth (rechts) am SP-Parteitag von Ende Oktober 2010 in Lausanne: Die Juso hatte mit mehreren Anträgen Erfolg. Unter anderem mit der Abschaffung der Armee und mit der «Überwindung des Kapitalismus», beides nahm die SP ins neue Parteiprogramm auf.
Juso-Präsident Cédric Wermuth (rechts) am SP-Parteitag von Ende Oktober 2010 in Lausanne: Die Juso hatte mit mehreren Anträgen Erfolg. Unter anderem mit der Abschaffung der Armee und mit der «Überwindung des Kapitalismus», beides nahm die SP ins neue Parteiprogramm auf.
Keystone
Mit seiner Argumentationsweise brachte der Jungpolitiker den «Weltwoche»-Chefredaktor Roger Köppel in Rage.
Mit seiner Argumentationsweise brachte der Jungpolitiker den «Weltwoche»-Chefredaktor Roger Köppel in Rage.
Keystone
Auch Radio 1-Chef Roger Schawinski reagierte im Radio-Interview «Doppelpunkt» vom Sonntagabend sehr gereizt auf seinen Gesprächspartner Cédric Wermuth.
Auch Radio 1-Chef Roger Schawinski reagierte im Radio-Interview «Doppelpunkt» vom Sonntagabend sehr gereizt auf seinen Gesprächspartner Cédric Wermuth.
Keystone
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«Aber Herr Wermuth!», rief Radio1-Unternehmer Roger Schawinski an die 20 Mal im Streitgespräch mit dem Juso-Präsidenten Cédric Wermuth. Ausgangspunkt der Diskussion war die im neuen SP-Programm verankerte «Überwindung des Kapitalismus». Schawinski bezeichnete Wermuths Aussagen abwechslungsweise als «Stuss», «Märchen», «Blödsinn» oder «Blabla». Zur Weissglut trieb Cédric Wermuth auch den «Weltwoche»-Chefredaktor Roger Köppel, in einer Talk-Sendung auf TeleZüri.

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