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Richter bremsen die Energiewende

Ein Zürcher will auf seinem Bootshaus Solarstrom gewinnen und ins Netz einspeisen. Das Projekt ist bewilligt. Doch dann stoppen es Gerichte, weil sich der Nutzungszweck des Hauses nicht ändern dürfe.

Ästhetik des Fortschritts: Jugendliche montieren Solarzellen auf einem Scheunendach in Ruswil. (7. August 2008)
Ästhetik des Fortschritts: Jugendliche montieren Solarzellen auf einem Scheunendach in Ruswil. (7. August 2008)
Urs Flüeler, Keystone
Denkmalschutz oder Energiewende: Solarmodule werden in Rheinau auf einem Dach montiert. (13. Juni 2013)
Denkmalschutz oder Energiewende: Solarmodule werden in Rheinau auf einem Dach montiert. (13. Juni 2013)
Christian Beutler, Keystone
Ein zeitgemässer Unterhalt eines Hauses muss heute die Gewinnung von Solarstrom beinhalten, sagt Bastien Girod (Grüne): Mitarbeiter des Zürcher Energiebüros montieren in Sevelen Solarpanels für ein Solarkraftwerk. (24. März 2011)
Ein zeitgemässer Unterhalt eines Hauses muss heute die Gewinnung von Solarstrom beinhalten, sagt Bastien Girod (Grüne): Mitarbeiter des Zürcher Energiebüros montieren in Sevelen Solarpanels für ein Solarkraftwerk. (24. März 2011)
Martin Ruetschi, Keystone
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Zu den Pfeilern der Energiewende gehört die dezentrale Stromversorgung. Statt den Strom von Energieunternehmen zu beziehen, sollen sich Private in Zukunft vermehrt selber mit Strom versorgen. Auch Jan Meier* will so einen Beitrag zum Jahrhundertprojekt leisten. Sein Bootshaus steht am Ufer des Zürichsees und wurde 1925 in einer Bauzone erstellt, bevor es im Zuge einer Zonenplanänderung ausserhalb der Bauzone zu liegen kam. Wie immer in solchen Fällen geniesst das Gebäude Bestandesgarantie, darf also für alle Zeit stehen bleiben und unterhalten werden.

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